Einladung zu einer wissenschaftlichen Studie: desiconnect®

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desiconnect®: ein neues Online-Programm für Patienten mit Epilepsie und depressiven Verstimmungen.

Das Internet-basierte Programm desiconnect® wurde für Menschen mit Epilepsie entwickelt, die sich niedergeschlagen, deprimiert oder depressiv fühlen und deshalb Unterstützung suchen. desiconnect® basiert auf Methoden der „kognitiven Verhaltenstherapie“, die sich in der Behandlung depressiver Symptome bewährt haben. Es basiert auf ähnlichen Programmen, die sich in Studien schon als hilfreich gezeigt haben1,2,3 – es bietet viel mehr Inhalte und Übungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Epilepsie angepasst sind.

Teilnehmen* *Teilnahme ab 18 Jahren

desiconnect® ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt

Auf einen Blick - was bietet desiconnect®?

  • Hilfe jederzeit per Internet – am Computer, Laptop oder unterwegs per Smartphone
  • Techniken zum Umgang mit Depressionen, Stress und Ängsten
  • Übungen zum Umgang mit Anfalls-Auslösern und Auren
  • Tipps zur gesunden Ernährung und zum Thema Sport / Bewegung
  • Geeignet für Patienten mit Epilepsie ab 18 Jahren

Worum geht es in der Studie?

In der Studie soll untersucht werden, ob ein neues, interaktives Online-Programm namens desiconnect® dazu beitragen kann, Symptome der Depression zu lindern. Es sollen 200 Menschen mit Epilepsie, die an Symptomen einer Depression leiden, zur Studienteilnahme eingeladen werden. Nach Klärung der Teilnahmebedingungen, werden die Studienteilnehmer nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Hälfte der Teilnehmer kann das Programm sofort für 6 Monate nutzen; die andere Hälfte erhält den Zugang erst nach einer Wartezeit von 3 Monaten. Um den Nutzen des Programms zu bewerten, sollen in beiden Gruppen zu Studienbeginn sowie nach 3, 6 und 9 Monaten kurze Online-Befragungen durchgeführt werden. Am Anfang der Studie findet außerdem ein telefonisches Interview statt, in dem der Studienablauf erklärt und besprochen wird. Die Studienteilnahme ist kostenlos. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt.

Studie

Epilepsie und psychische Erkrankungen?

Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen treten bewiesenermaßen häufiger bei Personen auf, die gleichzeitig noch an einer Epilepsie erkrankt sind. Die Depression ist die am häufigsten auftretende Begleiterkrankung der Epilepsie. Bei Epilepsiepatienten, deren Anfälle nicht ausreichend behandelt werden können, steigt die prozentuale Wahrscheinlichkeit einmal in Ihrem Leben an einer Depression zu erkranken um etwa 30 bis 35 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit unter einer Epilepsie einmal im Leben eine Angststörung zu entwickeln, liegt bei etwa 15 bis 25 Prozent. Obwohl Depressionen und Angststörungen einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten haben, werden viele depressive Epilepsiepatienten und Epilepsiepatienten mit Angststörungen nicht ausreichend auf Ihre Begleiterkrankungen hin untersucht und behandelt.3,4

Epilepsie

Wie kann ich teilnehmen?

Falls Sie Interesse an der Studie haben und teilnehmen möchten, können Sie sich hier für die Teilnahme einschreiben.

Teilnehmen* *Teilnahme ab 18 Jahren